<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wir fragen.</title>
	<atom:link href="http://www.uwe-fragt.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.uwe-fragt.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 17:15:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Gedanke 131</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-131</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-131#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 17:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[anders]]></category>
		<category><![CDATA[Andersheit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufoktroyierung]]></category>
		<category><![CDATA[Beeinflussung]]></category>
		<category><![CDATA[Destruktion]]></category>
		<category><![CDATA[Entwerfen]]></category>
		<category><![CDATA[fremd]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Verwerfen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1280</guid>
		<description><![CDATA[Der Wahn ist eine negative Motivation, ein Ziel zu erreichen, auch wenn eine Person sich selbst destruiert. Er entspringt oft gesellschaftlichen oder individuellen Zwängen, denn eine Person wendet sich gegen die eigene Natur. Eine Person, die einem Wahne verfallen ist, fragt nicht nach ihrem Wohl oder danach, was ihr gut tut, sondern sie will nur [...]
Keine verwandten Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wahn ist eine negative Motivation, ein Ziel zu erreichen, auch wenn eine Person sich selbst destruiert. Er entspringt oft gesellschaftlichen oder individuellen Zwängen, denn eine Person wendet sich gegen die eigene Natur. Eine Person, die einem Wahne verfallen ist, fragt nicht nach ihrem Wohl oder danach, was ihr gut tut, sondern sie will nur Zwänge erfüllen, auch wenn diese Zwänge nur eine Modeströmung darstellen. Die Person unterwirft sich im Wahne einem Diktat, indem sie ihr Menschsein aufgibt.<br />
Vorstellungen, Meinungen, Gefallen sind wichtiger als das je eigene Wohlergehen, denn das je eigene Leben verliert an Wert. Es ist nur so viel Wert, wie es den herrschenden Vorstellungen, Meinungen und dem Zwang, zu gefallen, entspricht, statt den Wahn als Wahn zu erkennen und ihn zu verwerfen, indem man einen je eigenen Lebensentwurf als Kontrapunkt setzt.<br />
Je andere Lebensentwürfe sind Orientierungshilfen, denn diese Lebensentwürfe passen nur zu einem bestimmten Individuum. Wer sie nachahmt, wirkt lächerlich und aufgesetzt, weil niemand seine Individualität verleugnen kann und er beim Vollzug anderer Lebensentwürfe fremd und befremdend wirkt.<br />
Wer entwirft, wer lebt, wer gestaltet, muss in diesem Entwurf und diesem Leben und in dieser Gestaltung seine Andersheit zum Ausdruck bringen, weil er bewegt ist und bewegen will. Wer nachahmt, bewegt nichts, sondern ist bewegt, weil er einen fremden Entwurf erleidet.<br />
Aktiv leben drückt sich immer in dem Drang aus, zu verändern und zu bewegen, weil niemand nur vollziehen will, was er als Orientierungshilfe bekam, sondern er will diese Orientierungshilfe als Ausgangspunkt begreifen, von dem er aufbricht. Denn Orientierungshilfen sind keine Gestaltungsvorschriften oder -zwänge.<br />
Gegen jede Form von Zwängen ist es geboten, sich zu wehren, wenn eine Person ihre Persönlichkeit oder Individualität bewahren will, denn Mode oder Modeerscheinungen will die Richtigkeit bestimmter Lebensentwürfe suggerieren und eine Gleichheit erzeugen, die dann ein Wertesystem begründen soll.<br />
Jede Person, die entwirft und verwirft, bricht mit jeglicher Form von Zwängen, denn sie sucht ihr Leben und ihr Wohl. Das Wohl anderer ist dann nur soweit von Belang, wie es das eigene Wohl befördert oder mit ihm in Beziehung steht. Denn das je eigene Wohl muss nicht das Wohl anderer bedeuten. Jeder hat sein je eigenes Wohl, das seine Ausgestaltung in der jeweiligen Individualität und Persönlichkeit findet. Denn die Suche nach dem Wohl muss einer inneren Motivation entspringen, seine Persönlichkeit in ihrer Andersheit zu entwickeln und zu entfalten. Niemand anderes als eine Person selbst kann diese Entwicklung und Entfaltung in Gang setzen, denn jede Motivation, die nicht aus der Person selbst kommt, wirkt als Zwang.<br />
Lebensentwürfe können nur angeboten werden oder es können Orientierungshilfen gegeben werden, aber niemand ist in der Lage, das Leben anderer zu gestalten, weil er den Willen eines anderen nie ergründen kann. Ein Person findet nur dann ihre ganz persönliche Lebensgestaltung, wenn sie ihren Willen umsetzt, indem sie sich von allen Zwängen und Bevormundungen radikal befreit und indem sie den Hilfscharakter von Orientierungshilfen wahrnimmt.<br />
Jeder Versuch, das Leben anderer zu gestalten oder es zu beeinflussen, führt nur in eine Destruktion fremden Lebens, weil niemand nach fremden Vorstellungen leben kann und will. Diese Aufoktroyierung des je eigenen Willens auf fremde Menschen provoziert Konflikte, weil die Andersheit des je anderen nicht bewusst ist. Wer andere in ihrer Andersheit annimmt, der befördert sein Wohl und das Wohl anderer, weil eine innere und äußere Harmonie angestrebt und gefunden wird.</p>
<p>Keine verwandten Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-131/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 130</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-130</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-130#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 07:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interkommunikativität]]></category>
		<category><![CDATA[social network]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1276</guid>
		<description><![CDATA[Die Schwäche eines sozialen Netzwerkes liegt darin, daß die sozialen Kontakte schon bestehen und sie nur veröffentlicht werden. Es werden keine neuen Kontakte via Internet oder via sozialem Netzwerk geknüpft, so daß man quasi schon von einer Kontaktinzucht sprechen kann. Man kennt sich quasi schon vorher und tut dies jetzt nur virtuell kund. Der reale [...]
Keine verwandten Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schwäche eines sozialen Netzwerkes liegt darin, daß die sozialen Kontakte schon bestehen und sie nur veröffentlicht werden. Es werden keine neuen Kontakte via Internet oder via  sozialem Netzwerk geknüpft, so daß man quasi schon von einer Kontaktinzucht sprechen kann. Man kennt sich quasi schon vorher und tut dies jetzt nur virtuell kund. Der reale Kontakt wird virtuell übertragen, so daß ein virtuelles Abbild der Wirklichkeit entsteht.<br />
Daher  verliert das soziale Netzwerk irgendwann seinen Reiz, weil die bekannten Kontakte irgendwann virtuell übertragen worden sind. Durch diesen Reizverlust entsteht eine Wanderungsbewegung zwischen den sozialen Netzwerken, obwohl die alten und bestehenden Kontakte nur mitgeschleppt werden und der Reiz durch die neue Plattform erzeugt wird, aber nichts Neues sich ereignet.<br />
Es ist beobachtbar, daß die sozialen Netzwerke eigentlich aus geschlossenen sozialen Gruppen bestehen, zwischen denen keine Kommunikation stattfindet, was nur die Realität widerspiegelt, in der sich auch bestimmte Gruppen absondern und eine Gruppenidentität entwickeln, die ausschließend wirkt.<br />
Die Wirklichkeit unterscheidet sich von der Virtualität nun darin, daß auch zufällig Kontakte zustande kommen können, indem man zufällig mit Personen zusammentrifft oder mit anderen durch schon bekannte Personen bekannt gemacht wird. Diese Möglichkeit einer Zufallsbekanntschaft fehlt in den sozialen Netzwerken, so daß sie nur eine abbildende Funktion übernehmen.<br />
Der Teilnehmer an einem sozialen Netzwerk bleibt in der Fremde stehen und ist nur dort bekannt, wo er auch real bekannt war, wenn er nicht wahllos und unselektiert Anfragen bestätigt, denn es gibt keine Möglichkeit, der Fremde zu entrinnen, indem man neue Kontakte mit bisher Unbekannten knüpft. Es fehlt den sozialen Netzwerken die Interkommunikativität, weil kein aktiver Austausch und keine Pflege der Freundschaft stattfindet und stattfinden kann. Freunde werde aufgelistet, als ob die Quantität etwas über die Qualität aussagen würde, denn die wahre Freundschaft lebt vom regelmäßigen mündlichen Austausch und von der regelmäßigen Begegnung und bezieht daraus auch ihre Lebendigkeit.<br />
Die Auflistung von Freunden dient nur dazu, sich zu brüsten und sich selbst froh zu machen, denn letztlich vertuscht sie nur die Einsamkeit des Teilnehmers. Das soziale Netzwerk schafft keine Nähe, sondern bewahrt nur die Ferne, weil nur selten es dazu beiträgt, Ferne zu überwinden.<br />
Das soziale Netzwerk kann nur Anstoss zum Kontakt sein, aber der eigentliche Kontakt findet nicht mehr über das soziale Netzwerk, sondern direkt statt, so daß das Netzwerk für eine weitere Entwicklung eines Kontaktes an Bedeutung verliert. Die Gefahr dieser Auflistung besteht nun darin, daß der Auflistende je nach Freundeskreis auch Nachteile in Kauf nehmen muss, weil er seine Person transparent und damit interpretierbar macht.<br />
Soziale Netzwerke gewinnen nur an Attraktivität, wenn sie die Kommunikation fördern und den Zufall ermöglichen, denn dann sind sie offen.</p>
<p>Keine verwandten Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-130/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 129</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-129</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-129#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betroffenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegtheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignis]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Individualität]]></category>
		<category><![CDATA[Interessenkonflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensausschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzen ziehen]]></category>
		<category><![CDATA[urteilen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1272</guid>
		<description><![CDATA[Eine Sache und ein Ereignis haben immer zwei Seiten: sie werden erlebt oder sie werden betrachtet. Erleben geschieht aus der Nähe und Betroffenheit, die Betrachtung aus der Ferne, indem Einzelschicksale ausgeblendet werden. Beide Haltungen schaden einer differenzierten Beurteilung, weil sie keine Objektivität zulassen. Jedes Ereignis ist zunächst individueller Natur. Denn einzelne Menschen wirken ereignisbedingt miteinander, [...]
Verwandte Beiträge:<ol>
<li><a href='http://www.uwe-fragt.de/gedanke-81' rel='bookmark' title='Gedanke 81'>Gedanke 81</a></li>
<li><a href='http://www.uwe-fragt.de/von-der-geschichte' rel='bookmark' title='Von der Geschichte'>Von der Geschichte</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Sache und ein Ereignis haben immer zwei Seiten: sie werden erlebt oder sie werden betrachtet. Erleben geschieht aus der Nähe und Betroffenheit, die Betrachtung aus der Ferne, indem Einzelschicksale ausgeblendet werden. Beide Haltungen schaden einer differenzierten Beurteilung, weil sie keine Objektivität zulassen.<br />
Jedes Ereignis ist zunächst individueller Natur. Denn einzelne Menschen wirken ereignisbedingt miteinander, füreinander und evtl. gegeneinander. Das Ereignis weist beteiligten Menschen eine Rolle zu, die sie geeignet ausfüllen müssen. Dadurch entstehen Interessenkonflikte, für die eine geeignete Lösung gefunden werden muss. Das setzt voraus, daß die Bereitschaft, eine Lösung zu finden, vorhanden sein muss, damit eine Lösung überhaupt möglich wird. Auch versagen hier mathematische Modelle, weil sie Individualität unberücksichtigt lassen. Es können nur Ansprüche, Interessen etc betrachtet werden, aber menschliche Schicksale können nicht mathematisch erfasst werden. Denn das Leid und die Freude trägt jeder individuell.<br />
Wenn ein Beteiligter als Leidender ein Ereignis verlässt oder es so erlebt, wird jedwede Beurteilung, die das Gesamtereignis als gut einstuft, als individuelle Verhöhnung erfahren, denn Ereignisse sind im Zeitpunkt ihres Verlaufs Gegenstand des Erlebnisses oder der Betroffenheit, während sie erst aus dem wachsenden historischen Abstand eine Verobjektivierung erfahren.<br />
Solange Zeitzeugen eines Ereignisses leben und persönliche Erlebnisse die Betrachtungsweise bestimmen, kann ein Ereignis noch nicht sinnvoll und emotionsfrei betrachtet werden, weil es immer wieder zu emotionsbestimmten Polarisierungen kommt. Es entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen der erfahrenen Wirklichkeit eines einzelnen und der quasi emotionsfreien Betrachtung aus dem historischen Abstand, das zu der banalen Klage führt, daß ein Ereignis erst richtig verstanden sei, wenn man es miterlebt habe. Diese Klage führt sich von selbst ad absurdum, weil ein Mensch nur einen Lebensausschnitt zum Ereigniszeitpunkt sieht und sich erst den Gesamtzusammenhang erschließen muss.<br />
Solange ein Mensch im Ereignis steckt, wird es nur danach beurteilt, welchen individuellen Vor- und Nachteil ein Mensch erfährt oder zieht, denn für eine emotionsungebundene Beurteilung muss ein Mensch erst von dieser Emotion und inneren Bewegung loslassen und sich von jeglicher Bindung befreien. Solange jemand erlebt, ist er gebunden, denn er wird durch das Erlebnis unmittelbar bewegt. Wenn diese unmittelbare Bewegung aufhört oder zumindest nachlässt und der Mensch im Aufbruch begriffen ist, dann wird er erst zur Eigentlichkeit des Erlebnisses durchdringen und entsprechende Urteile finden. </p>
<p>Verwandte Beiträge:<ol>
<li><a href='http://www.uwe-fragt.de/gedanke-81' rel='bookmark' title='Gedanke 81'>Gedanke 81</a></li>
<li><a href='http://www.uwe-fragt.de/von-der-geschichte' rel='bookmark' title='Von der Geschichte'>Von der Geschichte</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-129/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 128</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-128</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-128#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 07:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ausliefern]]></category>
		<category><![CDATA[Beliebigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Disziplin]]></category>
		<category><![CDATA[Elternhaus]]></category>
		<category><![CDATA[entreißen]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Heranwachsender]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrapunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensweg]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1268</guid>
		<description><![CDATA[Wenn sich Veränderungen im Leben ergeben, dann erfahren die zurückliegenden Ereignisse eine neue Deutung, weil sie in ein neues Licht rücken und einen neuen Sinn erhalten. Es kann erst gedeutet werden, wenn diese Veränderungen eintreten, weil Konstanz im Leben und der Vollzug des Immergleichen bedeutet, daß der Menschen sich Abläufen unterwirft, statt selbst zu ent- [...]
Keine verwandten Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich Veränderungen im Leben ergeben, dann erfahren die zurückliegenden Ereignisse eine neue Deutung, weil sie in ein neues Licht rücken und einen neuen Sinn erhalten. Es kann erst gedeutet werden, wenn diese Veränderungen eintreten, weil Konstanz im Leben und der Vollzug des Immergleichen bedeutet, daß der Menschen sich Abläufen unterwirft, statt selbst zu ent- und verwerfen.<br />
Veränderungen sind notwendig, wenn das bisherige Leben und die bisherigen Lebenszusammenhänge einen destruktiven Charakter annehmen oder einen Punkt erreichen, an dem ihr Vollzug Lächerlichkeit hervorruft, denn jeder Lebensabschnitt hat einen Anfang und ein Ende, so daß man eigentlich schon während eines Lebensabschnittes den neuen Abschnitt vorbereitet.<br />
Ein Mensch lebt erst dann, wenn er das Leben aktiv gestaltet und wenn er es nicht passiv vollzieht, denn dann wird jeder Tag zum Erlebnis und einmalig. Dieses Erlebnis und die Gestaltung eines Tages gelingen nur dann, wenn der Mensch im Jetzt und an dem Tag lebt, der gerade läuft, denn dann ist er gegenwärtig und erkennt in der Gegenwart das je zu Gestaltende und das je Besondere. Wer ständig in der Zukunft lebt und nur das Zukünftige sieht oder ihm etwas als Zukünftiges geweissagt wird, der flüchtet vor dem Jetzt, in dem er das Morgen gestaltet. Denn auf der Flucht wird der Tag verschenkt. Er wird nicht als Geschenk aufgefasst, sondern er wird durchhastet, indem er auf seine Zeitstruktur reduziert wird.<br />
Ein Tag wird richtig gestaltet und richtig erlebt, wenn man sich vorstellt, es gebe kein Morgen, denn dann wird er intensiver erfahren.<br />
Das Leben wird intensiv erlebt und gestaltet, wenn man sich von der Beliebigkeit verabschiedet, denn in der Beliebigkeit wird man nur hin- und hergeworfen und lebt passiv. Aktives Leben gründet im ständigen Ent- und Verwerfen, denn der Entwurf setzt eine Andersheit und Individualität. Der Entwurf ist ein Kontrapunkt, denn er fordert Auseinandersetzung, insofern er anstößt. Ein Leben in der Beliebigkeit mündet dahin, daß man sich anderen quasi ausliefert und ihre Interessen vollzieht, indem man sich selbst aufgibt.<br />
Wenn sich Veränderungen einstellen oder neue Wege beschritten werden, dann gelangt man zu der Erkenntnis, daß das vergangene Leben in der Beliebigkeit versank und man gar nicht richtig gelebt hat, weil man für alles offen war, aber letztlich nichts erreicht hat.<br />
Wenn ein Leben gelingen soll, dann muss es der Beliebigkeit entrissen werden und konkrete Ziele und Wege formuliert werden, damit man eine Wahl treffen kann. Gerade durch konkrete Ziele und Wege formuliert man seine konkrete Position, die je andere annehmen oder ablehnen können, denn so erfährt das Leben eine individuelle Ausgestaltung und erhält eine persönliche Note.<br />
Gerade eine gute Erziehung muss Heranwachsende darauf vorbereiten, daß sie als Erwachsene ihren Weg finden und bestimmen und nicht unbestimmt hin- und hergeworfen werden, denn dann werden sie versagen.<br />
Die Grundlagen für eine gutes und gelingendes Leben liegen schon in der Erziehung sowohl in der Schule als auch im Elternhaus, denn sie entscheiden über die Gestaltung und Gestaltbarkeit seines weiteren Lebensweges. Je disziplinierter und je herausfordernder eine Erziehung ist, desto klarer trifft der Heranwachsende seine Wahl, auch wenn er sich anfänglich gegen jede Form von Disziplin wehrt, so wird sie ihn prägen und stärken, weil er eine individuelle Lebensgestaltung sucht und als Kontrapunkt definiert. Wie ein Mensch gezogen wurde, so wird er ziehen, sofern er nicht einen kritischen Umgang mit seiner Erziehung pflegt und auch zu verwerfen lernt.</p>
<p>Keine verwandten Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-128/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 127</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-127</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-127#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 08:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[agrarisch-bäuerlich]]></category>
		<category><![CDATA[entsubjektivieren]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Herzen]]></category>
		<category><![CDATA[Idylle]]></category>
		<category><![CDATA[ordnend]]></category>
		<category><![CDATA[richtiges Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Spontanität]]></category>
		<category><![CDATA[strukturbildend]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>
		<category><![CDATA[ursprünglich]]></category>
		<category><![CDATA[verobjektivieren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1265</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man einmal die Hintergrundstrukturen eines Weihnachtsmarktes kennen lernt und sieht, wie sich Mitarbeiter schinden, dann erkennt man, daß Weihnachten zu einem Marketinginstrument verkommen ist bzw auf es reduziert ist, denn das Verkaufen bestimmter Waren steht im Vordergrund, während die ursprüngliche Bedeutung von Weihnachten in den Hintergrund tritt. Weihnachten ist ursprünglich ein Ordnungsprinzip einer agrarisch-bäuerlichen [...]
Verwandte Beiträge:<ol>
<li><a href='http://www.uwe-fragt.de/hinweis' rel='bookmark' title='Hinweis'>Hinweis</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man einmal die Hintergrundstrukturen eines Weihnachtsmarktes kennen lernt und sieht, wie sich Mitarbeiter schinden, dann erkennt man, daß Weihnachten zu einem Marketinginstrument verkommen ist bzw auf es reduziert ist, denn das Verkaufen bestimmter Waren steht im Vordergrund, während die ursprüngliche Bedeutung von Weihnachten in den Hintergrund tritt.<br />
Weihnachten ist ursprünglich ein Ordnungsprinzip einer agrarisch-bäuerlichen Gesellschaft, die ganz und gar von den Witterungsverhältnissen abhängt, so daß Weihnachten ein willkommene Abwechslung und einen Höhepunkt darstellt, auf den alle hinfiebern, denn diese festliche Atmosphäre reißt aus dem Grau des Alltags heraus. Man feiert sozusagen die Wende vom Abstieg zum Aufstieg, denn ab Weihnachten werden die Tage länger.<br />
Niemand wünscht sich ernsthaft die Idylle des abgelegenen und schneebedeckten Hauses in einem entfernten Dorfe als Realität, weil jeder in dieser Abgeschiedenheit sofort einen Einsamkeitsschock erleiden würde. Er würde einen seelischen Zusammenbruch erleiden, weil Kommunikation und Bewegung heute den Alltag entscheidend bestimmt. Diese Idylle beschreibt einen Wunsch, der keine Erfüllung finden soll, denn jeder Rückzug in eine solche Abgeschiedenheit würde dazu führen, daß man von jeglicher Kommunikation und jeglichem Fortschritt und damit jeglicher Weiterentwicklung abgeschnitten würde.<br />
Weihnachtssymbole, Weihnachtsmärkte etc sind nur noch Werbemaßnahmen und Marketingstrategien, Weihnachten kommerziell verfügbar zu machen und einen Zauber zu entwickeln, der zum Kaufen anregt, indem suggeriert wird, daß das richtige Geschenk das Wesen des Weihnachtsfestes ausmacht.<br />
Wenn Weihnachten mit der Erwartung verbunden wird, daß man ein Geschenk erhält, dann verliert das Schenken seinen ursprünglichen Charakter, weil ihm die Spontanität und der Überraschungseffekt genommen wird. Niemand darf damit rechnen, daß er ein Geschenk erhält, denn sonst wird das Schenken zur Pflichtübung. Es wird keine Freude mehr transportiert, weil das Schenken nicht mehr mit dem Herzen geschieht. Wenn der andere ein Geschenk erwartet, wird er sich nicht mit dem Herzen freuen, weil es nicht unerwartet kam.<br />
Daher ist es ungeschickt, einen Zeitpunkt zu bestimmen, an dem alle schenken sollen, denn dann entsteht ein Druck, gegen den man irgendwann bei zu großer Intensität Widerstand leistet, indem man es unterlässt. Es kann beobachtet werden, daß sich durch die Veränderung der wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen wie individuellen Strukturen die eigentliche Weihnachtsstimmung immer mehr verflüchtigt und Weihnachten nur noch als Atempause verstanden wird, damit man regeneriert. Weihnachten hat keine strukturbildende und ordnende Funktion mehr, weil das Leben den individuellen Bedürfnissen gemäß organisiert werden muss. Es gibt nicht mehr nur einen Lebensvollzug, in den sich Weihnachten problemlos integrieren ließe, sondern es gibt verschiedene, teilweise konträre Lebensentwürfe, in denen Weihnachten eher stört, weil Weihnachten kein Erlebnis mehr darstellt.<br />
Je kommerzialisierter und je konsumorientierter Weihnachten wird, desto mehr schwindet der Erlebnischarakter von Weihnachten, weil Weihnachten entsubjektiviert und verobjektiviert wird.</p>
<p>Verwandte Beiträge:<ol>
<li><a href='http://www.uwe-fragt.de/hinweis' rel='bookmark' title='Hinweis'>Hinweis</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-127/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 126</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-126</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-126#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 13:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[abhängig]]></category>
		<category><![CDATA[aufbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Borniertheit]]></category>
		<category><![CDATA[Buntheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gegensätze]]></category>
		<category><![CDATA[Haben]]></category>
		<category><![CDATA[Individualität]]></category>
		<category><![CDATA[Konformität]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrapunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Man]]></category>
		<category><![CDATA[passen angepasst]]></category>
		<category><![CDATA[Priorität]]></category>
		<category><![CDATA[Ruin]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[zusammenbrechen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1262</guid>
		<description><![CDATA[In die Tiefe gehendes Leben wird durch Bewegung getragen, indem einerseits eine physische Bewegung stattfindet und indem andererseits der Mensch bewegt und bewegt wird. Die physische Bewegung besteht einerseits in einer Kräftigung des Körpers und andererseits in einer ständigen Umgebungsveränderung, damit der Mensch je neu agieren und reagieren muss. Wer ständig an einem Ort weilt, [...]
Keine verwandten Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In die Tiefe gehendes Leben wird durch Bewegung getragen, indem einerseits eine physische Bewegung stattfindet und indem andererseits der Mensch bewegt und bewegt wird.<br />
Die physische Bewegung besteht einerseits in einer Kräftigung des Körpers und andererseits in einer ständigen Umgebungsveränderung, damit der Mensch je neu agieren und reagieren muss. Wer ständig an einem Ort weilt, der vertrocknet und verliert das Gespür und die Sensibilität für soziale Wandlungen, weil die Verhältnisse, die einem sehr vertraut scheinen, nicht mehr bewusst wahrgenommen werden und damit ihrer Veränderung und Veränderbarkeit entrissen werden. Die vertrauten Verhältnisse werden durch ihre Vertrautheit auf einem Stand eingefroren, weil niemand sich traut, sie zu hinterfragen, wenn er nicht ein dörfliches Erdbeben auslösen will und als Verräter dastehen will.<br />
Wer mitten im Geschehen lebt und täglich vielen Menschen begegnet, der wird nicht nur bewegt, der bewegt auch, der wird nicht nur mitgerissen, der reißt auch mit, weil die Begegnung mit der Buntheit des Lebens den je eigenen Lebensvollzug als Kontrapunkt erscheinen lässt und weil er ständig neu bestimmt und verteidigt werden muss.<br />
Jeder Mensch kann nur seinen Standort durch Gegensätze bestimmen, die in der Buntheit mitangelegt sind, denn jeder Mensch will dasjenige Leben führen, das zu ihm passt, ohne angepasst zu sein.<br />
Wer sich nur anpasst, der lässt sein Leben gestalten, der gestaltet nicht aktiv, weil er immer nach Konformität strebt. Wer nicht aktiv gestaltet, der bewegt nichts, sondern wird nur bewegt. Denn er bewegt, wie alle bewegen, auch wenn diese Bewegung einen destruktiven Charakter annimmt.<br />
Durch Konformität machen sich Menschen abhängig, weil sie ihr Menschsein und ihre Individualität zugunsten des Man und des Habens aufgeben oder dem Haben unterordnen. Wer nur bestrebt ist, zu haben, der wird nicht bereit sein, zu verändern oder zu bewegen, weil er in einen Konfliktsituation zwischen Haben und Bewegen gerät.<br />
Wer bewegen will, der muss unabhängig sein, haben zu wollen, denn so behält er sich die Freiheit des Bewegens. Bewegen bedeutet immer Fragender zu sein und aufzubrechen. Denn wer sich auf den Weg macht, der muss brechen und der muss aufgeben können, indem er sich vom Haben löst. Brechen bedeutet immer sich lösen können, weil nicht nur das Haben, sondern auch Verhältnisse eine Bindung entfalten können, die das Aufbrechen verhindert. Gerade das Aufbrechen bringt Verhältnisse zum Zusammenbruch, weil eine Neuorientierung eingeleitet wird.<br />
Wer hier in bornierten Verhältnissen lebt und sich in bestimmten Gewohnheiten einrichtet, der wird kaum Bereitschaft zum Aufbruch zeigen, denn er würde nicht nur ein Bewusstsein von der Destruktivität seiner Gewohnheiten und der Notwendigkeit einer Neuorientierung erlangen, sondern er würde von seinem Umfeld als Abtrünniger ausgestoßen und ins Nichts und in die Sinnkrise stürzen.<br />
Jeder Aufbruch und jedes Streben individueller Natur bringt immer Konflikte mit der Notwendigkeit, gegenüber der Gesellschaft Solidarität zu üben, denn die Frage, was Prioriät habe, entscheidet das Individuum. Solidarität gegenüber der Gesellschaft findet da ihre Grenze, wo sie Individualität und Lebensvollzüge zerstört, denn eine stabile Individualität und ein stabiler Lebensvollzug stabilisiert wiederum die Gesellschaft im Ganzen. Andererseits fordert ein Mensch, der durch sein Handeln und durch seine Lebensweise sich willentlich und bewusst ruiniert, zuviel an Solidarität, wenn er eine ordnende Hand für seinen Ruin fordert, denn er zieht sich in die Erwartungshaltung zurück, statt aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Keine verwandten Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-126/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 125</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-125</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-125#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[alle]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entökonomisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Individuum]]></category>
		<category><![CDATA[Indivudalität]]></category>
		<category><![CDATA[Käuflich]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilung]]></category>
		<category><![CDATA[wohl]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1256</guid>
		<description><![CDATA[Eine Wirtschaftskrise wird erst überwunden, wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet, daß alles ökonomisierbar sei und daß Ökonomie alles sei, denn Ökonomisierbarkeit bedeutet Quantifizierbarkeit. Sobald eine Quantifizierung vorgenommen wird, werden Menschen von der Teilnahme an bestimmten Prozessen oder von der Nutzung bestimmter Waren ausgeschlossen oder in ihr eingeschränkt, weil der Preis als Selektionsmittel dient. [...]
Verwandte Beiträge:<ol>
<li><a href='http://www.uwe-fragt.de/gedanke-110' rel='bookmark' title='Gedanke 110'>Gedanke 110</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Wirtschaftskrise wird erst überwunden, wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet, daß alles ökonomisierbar sei und daß Ökonomie alles sei, denn Ökonomisierbarkeit bedeutet Quantifizierbarkeit. Sobald eine Quantifizierung vorgenommen wird, werden Menschen von der Teilnahme an bestimmten Prozessen oder von der Nutzung bestimmter Waren ausgeschlossen oder in ihr eingeschränkt, weil der Preis als Selektionsmittel dient. Gerade wenn es um lebensnotwendige Mittel geht, muss an die Stelle des ökonomischen Prinzips das Verteilungsprinzip treten, damit jeder diese lebensnotwendigen Mittel erhält.<br />
Wenn diese Wirtschaftskrise überwunden werden soll, dann muss eine Entökonomisierung vieler Lebensbereiche stattfinden, insbesondere der Bereiche, in denen der Mensch seine körperlichen und geistigen Belange äußert, denn jeder Mensch ist ein Individuum mit individuellen Bedürfnissen, die nicht quantifizierbar sind. Eine Quantifizierung würde hier in eine Entindividualisierung führen, indem der Mensch dem Maß untergeordnet würde, statt selbst Maß zu sein.<br />
Krankenhäuser, Seniorenheime, Kindergärten, Schulen dürfen nicht Gewinn orientiert geführt werden, weil sonst die geistige und körperliche Wohlbefindlichkeit aus dem Blickfeld kommt und Menschen davon ausgeschlossen werden, ein geistiges und körperliches Wohlbefinden zu erlangen.<br />
Energie, Nahrungsmittel müssen dem ökonomischen Prinzip entzogen werden, weil sie allen gehört und allen gleichermaßen zukommen muss. Denn hier bedeutet der Ausschluss die Gefahr von Krankheit und Unwohlsein oder sogar Tod.<br />
Wer mit Rohstoffen, aus denen Nahrungsmittel hergestellt werden, spekuliert, kalkuliert den Tod oder die Krankheit vieler ein, damit er seinen Gewinn maximieren kann. Er spekuliert mit dem Leben anderer und misst dem Leben anderer einen Wert bei, der dem Spekulationsgewinn entspricht. Denn das Leben ist dem Spekulierenden nicht präsent. Er ist nicht Betroffener, sondern schafft Betroffenheit.<br />
Das Allgemeinwohl muss immer Vorrang vor dem Wirtschaftswohl haben, denn sonst erringen nur wenige ein Wohl, während viele darben. Zunehmende Ökonomisierung bedeutet zunehmendes Darben und Verderben, weil alles käuflich zu sein scheint. Dieser Gefahr, alles sei käuflich, kann nur dadurch entgegengewirkt werden, daß Bereiche dem ökonomischen Prinzip entzogen werden, indem das Verteilungsprinzip an seine Stelle tritt.<br />
Der ursprüngliche Bereich, in dem das ökonomische Prinzip Anwendung findet, liegt im Verkauf und in der Herstellung von Waren und Produkten, die nicht allen zukommen müssen, denn dann kann ein angemessener Preis gefunden werden und der Preis kann seine selektive Wirkung entfalten.</p>
<p>Verwandte Beiträge:<ol>
<li><a href='http://www.uwe-fragt.de/gedanke-110' rel='bookmark' title='Gedanke 110'>Gedanke 110</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-125/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 124</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-124</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-124#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 06:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[abnorm]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[männlich]]></category>
		<category><![CDATA[pervertiert]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Treue]]></category>
		<category><![CDATA[weiblich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1252</guid>
		<description><![CDATA[Es scheint, als ob das Bekenntnis zur Homosexualität sehr in Mode und schick sei und als ob sie für viele, insbesondere für Männer der einzige Weg sei, sich zu profilieren. Denn dann scheint ein Mensch als besonders beachtenswürdig und schutzwürdig und -bedürftig. Als ausgefallen wird nur noch Pervertiertheit und Abnormität wahrgenommen, weil sie öffentlichkeitswirksam dargestellt [...]
Keine verwandten Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, als ob das Bekenntnis zur Homosexualität sehr in Mode und schick sei und als ob sie für viele, insbesondere für Männer der einzige Weg sei, sich zu profilieren. Denn dann scheint ein Mensch als besonders beachtenswürdig und schutzwürdig und -bedürftig.<br />
Als ausgefallen wird nur noch Pervertiertheit und Abnormität wahrgenommen, weil sie öffentlichkeitswirksam dargestellt und mitgeteilt werden können.<br />
Eine gute und lang andauernde Ehe erregt kein Aufsehen, aber die zerbrochene und gebrochene Ehe reißt je andere Menschen mit, als ob sie die Normalität darstellt. Aber wenn das Abnormale und Pervertierte als die Norm angesehen wird, entwickelt es die destruktive Kraft, das Normale und die Ordnung zu zerstören, indem sie Schwachheit an die Stelle der Stärke setzt.<br />
Man beobachtet, daß das Bekenntnis zu einer Schwäche mehr Ansehen erheischt, als wenn jemand seine Kampf- und Engagementbereitschaft zeigt, denn dieses Bekenntnis dient anderen wieder zur Rechtfertigung ihrer Schwächen und dazu, keine Notwendigkeit zur ihrer Überwindung zu sehen. Wer hingegen Kampf- und Engagementbereitschaft zeigt, der wirkt suspekt, weil er andere unter Zugzwang setzt und damit eine Erschütterung auslöst.<br />
Zunehmende Homosexualität schwächt Ehe und Familie, weil das Bekenntnis zu ihr und eine lebendige Ehe- und Lebensgestaltung die Reduzierung menschlichen Zusammenlebens auf sexuelle Vollzüge in Frage stellt und einen Gegenentwurf darstellt. Denn die Gesellschaft braucht das Zusammenspiel des weiblichen und männlichen Elements auch für die Erziehung, damit sich kein einseitiger Ausschlag ergibt. Dazu ist die Ehe ein entscheidender Ort, weil hier weibliches und männliches Element unmittelbar aufeinandertreffen.<br />
Auch eine gelungene Sexualität und eine sexuelle Gestaltung können sich nur aus diesem Spannungselement entwickeln, denn Sexualität behält einen spannenden Aspekt, wenn sie von naturbedingten Auszeiten begleitet wird und wenn sie vom natürlichen Verlangen begleitet wird. Eine  solche Sexualität entwickelt sich nur optimal, wenn die Partner sich Treue schwören und sie unter allen Anfechtungen und Umständen leben und wenn das Zusammenleben von Harmonie und dem Drang nach Harmonie getragen wird, denn auf diese Weise wird der je einzelne gestärkt.<br />
Jeder Mensch, der eine homosexuelle Neigung verspürt, sollte sich fragen, aus welcher Motivation er es tut und ob es nicht eine Phase ist, die er gerade durchlebt, denn jeder Mensch hat den Drang, daß er späteren Generationen in Erinnerung bleibt und daß er etwas weitergeben kann. Leibliche Kinder sind sicher ein geeigneter Weg, Wissen und Einstellungen weiterzugeben.<br />
Niemand ist wegen einer bestimmten sexuellen Neigung besser oder schlechter, sondern das Leben reduziert sich nicht auf Sexualität, weil es viel mehr Dimensionen bereit hält. Es gilt, diese Vieldimensionalität des Lebens zu entdecken und zu entwickeln, denn dann wird Sexualität zu einem marginalen Aspekt.</p>
<p>Keine verwandten Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-124/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 123</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-123</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-123#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 07:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bergen]]></category>
		<category><![CDATA[Entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[geborgen]]></category>
		<category><![CDATA[Gerede]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfrage]]></category>
		<category><![CDATA[nachreden]]></category>
		<category><![CDATA[reden]]></category>
		<category><![CDATA[zur Rede stellen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1248</guid>
		<description><![CDATA[Es wird viel geredet und zerredet. Denn dort, wo viel geredet wird, geschieht nichts. Wo viel geredet wird oder wo ein Thema ins Gerede kommt, da herrscht Ratlosigkeit oder da schindet jemand Zeit, das Beredete zu gestalten. Denn solange die Rede über ein Thema ist, weiß jeder eine Lösung, aber es wird nichts gelöst. Lösungen [...]
Keine verwandten Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird viel geredet und zerredet. Denn dort, wo viel geredet wird, geschieht nichts. Wo viel geredet wird oder wo ein Thema ins Gerede kommt, da herrscht Ratlosigkeit oder da schindet jemand Zeit, das Beredete zu gestalten. Denn solange die Rede über ein Thema ist, weiß jeder eine Lösung, aber es wird nichts gelöst.<br />
Lösungen werden nur dort gefunden, wo niemand redet, weil Reden nur verwirrt oder weil das Reden nur Oberflächlichkeit signalisiert. Wenn ein Thema oder wenn Personen zu sehr ins Gerede kommen, dann wächst die Gefahr, daß sich Zorn und Wut ausbreitet bzw geschürt werden, weil die Eigentlichkeit im Gerede untergeht.<br />
Wenn Personen ins Gerede kommen, dann steckt dahinter eine gewisse Taktik, weil andere Personen Geltung und Würde erreichen wollen, wobei sie diese Ablenkung durch das Gerede nutzen. Das Gerede ist eine gute Maßnahme, zu lenken und abzulenken, damit der Weg für Entwicklungen und Gestaltungen geöffnet wird.<br />
Wenn ein Thema ins Gerede kommt oder gebracht wird, dann schickt es sich nicht, einfach mitzureden, sondern es empfiehlt sich die Frage nach der Eigentlichkeit des im Thema Thematisierten und nach dem Grunde des Geredes, damit das Gerede-Sein des Geredes entdeckt und geborgen wird. Viele, die sich aufs Gerede einlassen, erkennen nicht, daß sie nur nachreden und damit oberflächlich reden, denn das Gerede macht sich meist an Plattitüden fest, aber wirkt nicht verändernd, auch wenn es den Anschein erweckt.<br />
Andererseits kann das Gerede Anlass geben, nach dem Beredeten zu fragen, indem das Fragwürdige des Geredes zur Frage wird. Kein Gerede findet ohne Reden und ohne Redenden sowie ohne Beredetes statt, denn sonst wäre es leer und nichtig. Wer redet, lässt sich keine Zeit zum Denken, denn die Rede verkommt so zur Nachrede. Irgendwann wird dann derjenige, der nachredet, zur Rede gestellt, weil das Nachreden unbedacht ist und eine schädigende Wirkung hat.<br />
Daher muss man sich davor hüten, nachzureden und sich aufs Gerede einzulassen, denn man unterlässt im Einlassen das Fragen und die Suche nach dem Fragwürdigen. Wer nachredet oder sich aufs Gerede einlässt, bezeugt nur, daß er noch nicht nachgefragt hat und daß er das Ungewisse fürs Gewisse hält, nur weil es bestimmte Personen als gewiss ausgeben.</p>
<p>Keine verwandten Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-123/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanke 122</title>
		<link>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-122</link>
		<comments>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-122#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 08:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Einseitigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Spannungsverhältnis]]></category>
		<category><![CDATA[Stand]]></category>
		<category><![CDATA[unpolitisch]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[viele]]></category>
		<category><![CDATA[wenige]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uwe-fragt.de/?p=1244</guid>
		<description><![CDATA[Wer Widerstand leistet, der zementiert das, wogegen er Widerstand leistet, denn der Widerstand bezieht seine Lebensfähigkeit aus dem, gegen das Widerstand geleistet wird. Meist liegt dem Widerstand kein eigenes Konzept vor oder ein Entwurf, der eine Andersheit beschreibt oder sie umsetzen will, so daß jeder Widerstand zum Scheitern verurteilt wird, sobald das, wogegen er sich [...]
Keine verwandten Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Widerstand leistet, der zementiert das, wogegen er Widerstand leistet, denn der Widerstand bezieht seine Lebensfähigkeit aus dem, gegen das Widerstand geleistet wird. Meist liegt dem Widerstand kein eigenes Konzept vor oder ein Entwurf, der eine Andersheit beschreibt oder sie umsetzen will, so daß jeder Widerstand zum Scheitern verurteilt wird, sobald das, wogegen er sich richtet, verschwindet oder zusammenbricht. Denn es muss ein Stand vorgefunden werden, wenn ein Widerstand geleistet werden soll.<br />
Wer eine historische Epoche nur aus dem Blick des Widerstands sieht, verkennt den Stand welcher Art auch immer, denn beide hängen voneinander ab. Diese Abhängigkeit muss wahrgenommen werden, wenn eine historische Epoche richtig erfasst oder gedeutet werden soll. Denn jedes Urteil aus einem Blickwinkel führt in die Eindimensionalität des Denkens und des Urteilens, so daß der Weg geebnet wird, historische Fehler zu wiederholen.<br />
Politische Systeme müssen den Widerstand bekämpfen, ob er sich als Desidententum oder wie auch immer äußert, damit sie nicht ihre Fehler eingestehen müssen und ihre Daseinsberechtigung neu definieren müssen.<br />
Widerstand regt sich dann, wenn eine Politik und eine Gesellschaft Gestaltungsformen wählt, die wenige begünstigen und vielen die Möglichkeit nimmt, einen bescheidenen Wohlstand zu erreichen. Denn dadurch entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen Wenigen und Vielen, das sich dann zu Gunsten vieler auflöst. Solange wenige glaubhaft versichern können, daß sie viel haben, und viele dieses Viele anerkennen, weil es vielen gut geht oder weil viele von den wenigen profitieren, wird eine Gesellschaft und eine Politik zu rechtfertigen sein, aber wenn wenige sich von vielen eher beraubt fühlen und sie als Feinde empfunden werden, dann muss der Staat und die Gesellschaft neu geordnet werden, indem die wenigen an ihre soziale Verantwortung erinnert werden. Ansonsten tritt eine politische und soziale Schieflage ein, die ein unpolitisches Verhalten vieler fördert, weil die Politik nicht ihre Stimme vertritt.<br />
Daher muss jeder Betrachtung politischer und gesellschaftlicher Verhältnisse vergangener Zeiten eine Analyse des Verhältnisses zwischen Wenigen und Vielen vorausgehen, damit keine einseitige Stellung eingenommen wird, die dann die Eigentlichkeit der Verhältnisse verdeckt.</p>
<p>Keine verwandten Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.uwe-fragt.de/gedanke-122/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

